Rückkühler effizient aufstellen und thermische Kurzschlüsse vermeiden
Kühle Ansaugluft entscheidet über Leistung und Wirkungsgrad
Rückkühler geben große Wärmelasten an die Außenluft ab. Werden warme Abluftfahnen erneut angesaugt, steigen Eintrittstemperatur und Ventilatorleistung. Kühlleistung und Effizienz sinken. Mit der Strömungssimulation prüfen wir die Aufstellung bereits in der Planung und vergleichen belastbare Verbesserungsvarianten.

Jeder Rückkühler wird detailliert vernetzt
Rückkühler, Ventilatoren, Ansaugflächen, Einhausungen, Geländer, Attiken, Technikaufbauten und benachbarte Baukörper werden geometrisch erfasst. Im Bereich der Geräte und Luftwege wird das Rechennetz stark verfeinert. So lassen sich lokale Rückströmungen und unterschiedliche Ansaugbedingungen der einzelnen Geräte erkennen.
- Lokale Verfeinerung an Ventilatoren und Wärmetauschern
- Abbildung von Attiken, Lamellen und Technikaufbauten
- Einzelbewertung jedes Rückkühlers
- Ausreichende Auflösung der warmen Abluftfahnen
Warme Abluft darf nicht in die Ansaugung zurückkehren
Ein thermischer Kurzschluss entsteht, wenn bereits erwärmte Abluft durch Wind, Abschirmungen oder eine ungünstige Geräteanordnung wieder in die Ansaugzone gelangt. Die Simulation zeigt diese Rückströmung räumlich und quantifiziert die resultierenden Ansaugtemperaturen.

Von Wetterdaten und Lastfall zur optimierten Aufstellung
Untersucht werden repräsentative Sommerbedingungen, kritische Windrichtungen und passende Betriebszustände. Neben dem Volllastfall können Teillast, gestaffelte Ventilatorzustände und der Ausfall einzelner Geräte betrachtet werden.
- 01
Gebäude, Dachaufbauten und Rückkühler geometrisch erfassen
- 02
Außentemperatur, Windrichtung, Windgeschwindigkeit und Wärmelast festlegen
- 03
Ventilatorvolumenströme und Austrittstemperaturen modellieren
- 04
Ansaugtemperaturen, Rückströmanteile und Luftverteilung auswerten
- 05
Abstände, Höhen, Ausrichtung, Abschirmungen und Betriebsweisen vergleichen

Temperatur und Strömungsweg gemeinsam bewerten
Temperaturgefärbte Stromlinien zeigen, wie die warme Abluft das Technikdach verlässt und ob sie von anderen Geräten angesaugt wird. Dadurch werden gegenseitige Beeinflussungen, windabhängige Schwachstellen und die Wirkung einer Optimierungsvariante unmittelbar sichtbar.
Aufstellung, Leistung und Energiebedarf belastbar vergleichen
Die Auswertung verbindet die lokalen Strömungsverhältnisse mit den Betriebsdaten der Rückkühler. Damit lässt sich beurteilen, welche Aufstellung ausreichend kühle Ansaugluft bereitstellt und unter kritischen Randbedingungen effizient arbeitet.
Häufige Fragen
Wann ist eine Rückkühlersimulation sinnvoll?
Bei mehreren Geräten, engen Technikdächern, hohen Wärmelasten, Abschirmungen, benachbarten Baukörpern oder wenn die verfügbare Kühlleistung sicher nachgewiesen werden muss.
Welche Wetterfälle werden untersucht?
Typisch sind kritische sommerliche Außentemperaturen sowie mehrere relevante Windrichtungen und Windgeschwindigkeiten. Die Auswahl wird auf Standort und Betriebsanforderung abgestimmt.
Kann der Wirkungsgrad bewertet werden?
Ja. Die simulierten Ansaugtemperaturen und Luftmengen werden mit den Leistungsdaten der Geräte verknüpft. So lassen sich Leistungseinbußen und zusätzlicher Energiebedarf bewerten.
Welche Varianten können verglichen werden?
Zum Beispiel Abstände, Gerätehöhe, Ausrichtung, Abschirmungen, Lamellen, Ausblasrichtung und unterschiedliche Ventilatorzustände.
Rückkühler frühzeitig strömungstechnisch absichern
Wir klären Aufstellung, Betriebsfälle, Wetterrandbedingungen und die erforderlichen Ergebnisgrößen für Ihr Projekt.