Strömungssimulation · CFD · Gebäude

Strömung sichtbar machen, bevor sie im Gebäude Probleme verursacht

TIAN Building Engineering simuliert Luftströmung, Temperaturverteilung, Schadstoffausbreitung, Rauch, Windkomfort und Lüftungswirksamkeit. Das Ziel ist immer eine belastbare Entscheidung für Planung, Nachweis und Betrieb.

Was eine Strömungssimulation beantwortet

Eine Strömungssimulation berechnet, wie sich Luft, Wärme, Feuchte, Rauch oder Schadstoffe in einem Raum, an einer Fassade oder um ein Gebäude bewegen. Sie zeigt lokale Effekte, die mit einfachen Tabellenwerten nicht sichtbar werden: Kurzschlussströmungen, Zugluft, Totzonen, Temperaturstratifikation, Verweilzeiten, CO2-Anstieg, Rauchschichten oder Winddruck auf Bauteile.

Raumluft und Komfort

Zugluft, PMV, PPD, operative Temperatur, Verweilzeit der Luft und Lüftungswirksamkeit für Büros, Schulen, Hallen, Atrien und Sonderräume.

HVAC und RLT

Prüfung von Zu- und Abluft, Luftwechsel, Drallauslässen, Quelllüftung, Rückkühlern, technischen Anlagen und Regelstrategien.

CO, CO2 und Partikel

Schadstoffausbreitung, Luftqualität, Sensorpositionen, Exposition, Reinräume, Labore, OP-Säle und personenbezogene Lüftung.

Wind und Fassade

Gebäudeumströmung, Windkomfort, Druckbeiwerte, Jalousien, Fallwinde, Kastendoppelfenster und Fassadenlüftung.

Rauch und Brandschutz

Rauchausbreitung, Entrauchung, Sichtweiten, Temperaturfelder, FDS-Simulationen und Grundlagen für Flucht- und Rettungswege.

Nachweise und Gutachten

Dokumentierte Varianten, nachvollziehbare Randbedingungen, Bewertungszonen und Berichte für Planung, Abstimmung, Prüfung und Gutachter.

Vom BIM-Modell zum belastbaren CFD-Ergebnis

Für Architekten, Bauherren und Planer ist CFD vor allem ein Werkzeug für Entscheidungen. Wir übersetzen das Gebäudemodell in ein berechenbares Strömungsmodell, stimmen die Randbedingungen gemeinsam ab und zeigen danach nicht nur Bilder, sondern nachvollziehbare Werte für Komfort, Sicherheit und Betrieb.

  1. 01

    BIM-Modell übernehmen

    Revit, IFC, gbXML, CAD oder 3D-Geometrie werden bereinigt. Nur die für die Strömung relevante Geometrie bleibt im Modell.

  2. 02

    Randbedingungen abstimmen

    Mit Auftraggebern und Planern werden Nutzung, Luftmengen, Temperaturen, Quellen, Wind, Druck und Szenarien festgelegt.

  3. 03

    CFD-Netz erzeugen

    Der Raum wird in viele kleine Zellen zerlegt. In kritischen Bereichen wie Auslässen, Fassaden oder Aufenthaltszonen wird das Netz feiner.

  4. 04

    Werte berechnen

    An den Zellen und Knoten werden Geschwindigkeit, Druck, Temperatur, CO2, Rauch, Partikel oder andere Zielgrößen gelöst.

  5. 05

    Post-Processing

    Aus den Rohdaten entstehen Schnitte, Stromlinien, Isoflächen, Komfortzonen und Diagramme, die eine Planungsentscheidung tragen.

BIM-Innenmodell eines Atriums als Ausgangspunkt einer Strömungssimulation
1. ModellgrundlageAus Architektur, BIM und Fachplanung entsteht ein vereinfachtes CFD-Modell.
CFD-Netz in einem Atrium mit feiner Auflösung an Wänden und Bauteilen
2. VernetzungDas Volumen wird in Zellen zerlegt. Dort sucht der Solver die physikalischen Werte.
Post-Processing einer CFD-Simulation mit Stromlinien in einem Atrium
3. ErgebnisdarstellungStromlinien, Schnitte und Bewertungszonen zeigen, wie sich Luft wirklich bewegt.

Warum das Netz so wichtig ist

Eine CFD-Simulation liefert keine einzelne Durchschnittszahl. Das Netz zerlegt den Raum in tausende bis Millionen kleiner Berechnungszellen. In jeder Zelle werden die gewünschten Werte gesucht. Dadurch werden lokale Effekte sichtbar: Zugluft am Eingang, Kurzschlussströmungen an Auslässen, Stauwärme im Atrium, CO2-Zonen im Klassenraum oder Rauchschichten im Brandfall.

Die Physik hinter der Simulation

CFD löst Erhaltungsgleichungen für Masse, Impuls, Energie und bei Bedarf Spezies wie CO, CO2, Rauch oder Partikel.

Massenerhaltung

∇ · u = 0

Die Kontinuitätsgleichung stellt sicher, dass die Luftbilanz im Modell stimmt.

Impulserhaltung

ρ(∂u/∂t + u · ∇u) = −∇p + μ∇²u + f

Die Navier-Stokes-Gleichungen beschreiben Druck, Geschwindigkeit und turbulente Strömungsstrukturen.

Energie und Stofftransport

∂φ/∂t + u · ∇φ = ∇ · (Γ∇φ) + S

Damit werden Temperatur, Feuchte, Rauch, CO2, CO oder Partikelquellen im Raum bewertet.

Simulation muss belastbar sein

BCA CFD Guidelines für projektbezogene Nachweise in Singapur ASHRAE 55 und ASHRAE 62.1 für Komfort und Lüftung VDI 6016 und anerkannte Regeln für thermische Gebäudesimulation DIN EN ISO 7730 für PMV, PPD und thermische Behaglichkeit FDS und Brandschutzgrundlagen für Rauch und Temperatur Messdaten, Netzstudien und Plausibilitätskontrollen zur Validierung

Häufige Fragen

Ist Strömungssimulation das gleiche wie CFD?

CFD ist die numerische Methode hinter der Strömungssimulation. In Bauprojekten wird der Begriff Strömungssimulation oft für die praktische Anwendung genutzt: Raumluft, Fassade, Wind, Rauch, Schadstoffe oder Anlagenwirkung.

Wie genau sind die Ergebnisse?

Die Genauigkeit hängt von Geometrie, Netz, Randbedingungen, Turbulenzmodell und Validierung ab. Deshalb prüfen wir Massenbilanz, Konvergenz, Netzabhängigkeit und vergleichen Ergebnisse mit Messungen oder bekannten Bewertungsgrundlagen.

Welche Daten werden für den Start benötigt?

Hilfreich sind Grundrisse, Schnitte, 3D- oder BIM-Daten, Luftmengen, Temperaturen, interne Lasten, Quellen, Nutzungsprofile, Wetterdaten und die konkrete Frage, die beantwortet werden soll.

Kann die Simulation als Nachweis verwendet werden?

Ja, wenn Modell, Randbedingungen, Bewertungszonen und Richtlinien sauber dokumentiert sind. Wir bereiten Ergebnisse so auf, dass sie für Planung, Abstimmung, Prüfung und Gutachten nachvollziehbar sind.

Sie haben eine Strömungsfrage im Gebäude?

Wir klären, ob eine CFD-Simulation sinnvoll ist, welche Richtlinie relevant ist und welche Daten für eine belastbare Aussage benötigt werden.

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