Direkte Türöffnung
Sie dient als Referenzfall und zeigt den ungebremsten Luftaustausch sowie den daraus entstehenden Heizwärmeverlust.
Winddruck auf der Fassade, thermischer Auftrieb und gegenüberliegende Öffnungen können beim Öffnen einer Tür einen kräftigen Kaltlufteintrag auslösen. In hohen Foyers oder stark frequentierten Gebäuden reicht die Wirkung oft weit über den unmittelbaren Eingangsbereich hinaus.
Die Geschwindigkeitsdarstellung zeigt, wie der äußere Winddruck an der Öffnung einen gebündelten Luftstrahl erzeugt, der weit in den Raum vordringen kann. In der zeitabhängigen Simulation verfolgen wir zusätzlich, wie sich dadurch Kaltluft und Raumtemperatur entwickeln. Dieselbe Randbedingung wird anschließend für Türluftschleier, Drehtür und Windfang gerechnet.
Türluftschleieranlage, Drehtür, Windfang und direkte Türöffnung werden unter identischen Wetter- und Nutzungsbedingungen verglichen. Entscheidend sind nicht nur Abschirmwirkung und Behaglichkeit, sondern auch Wärmeverlust sowie Ventilator-, Heiz- und Antriebsenergie.
Sie dient als Referenzfall und zeigt den ungebremsten Luftaustausch sowie den daraus entstehenden Heizwärmeverlust.
Versetzte oder nacheinander öffnende Türen können den Austausch mit geringem zusätzlichem Energieeinsatz reduzieren.
Getrennte Kammern begrenzen den Luftaustausch ohne dauerhaft beheizten Luftstrom. Antriebsenergie, Drehzahl und Personenfrequenz werden mitbewertet.
Volumenstrom, Ausblasgeschwindigkeit, Winkel und Heizleistung werden so optimiert, dass der Kaltluftstrom sicher blockiert wird, ohne unnötig Energie zu verbrauchen.
Aus standortbezogenen Wetterdaten wählen wir einen besonders kalten Auslegungstag und einen repräsentativen mittleren Wintertag. Zuerst wird die Außenströmung um Gebäude und Umgebung berechnet. Die resultierenden Druck- und Geschwindigkeitsverhältnisse werden an den offenen Türen auf das Innenmodell übertragen. Anschließend vergleichen wir Türluftschleier, Drehtür, Windfang und weitere Varianten stationär oder zeitabhängig – einschließlich Abschirmwirkung, Raumabkühlung und Energiebedarf.

Wetterdaten eines Jahres mit Temperatur, Windrichtung und Windgeschwindigkeit auswerten
Besonders kalten Auslegungstag und repräsentativen mittleren Wintertag auswählen
Außenströmung um Gebäude und Umgebung für die maßgebenden Windrichtungen berechnen
Druck- und Geschwindigkeitsrandbedingungen an offenen Türen in das Innenmodell übertragen
Systemvarianten nach Innenströmung, Abschirmwirkung, Raumabkühlung und Energiebedarf bewerten
Gesucht wird die Lösung, die Kaltlufteintrag und Zugluft robust begrenzt und zugleich möglichst wenig Betriebsenergie benötigt. So lassen sich Überdimensionierung vermeiden, Heizwärmeverluste reduzieren und Türluftschleier oder Drehtür bedarfsgerecht auslegen.
Bei exponierten Eingängen, hoher Personenfrequenz, hohen Foyers, gegenüberliegenden Türen oder bekannten Zugluftbeschwerden.
Für kurze Öffnungszyklen und wechselnde Druckverhältnisse ist eine zeitabhängige Betrachtung besonders aussagekräftig.
Ja. Abmessungen, Öffnungszeiten, Drehzahl und Ausblasbedingungen können als Varianten unter identischen Randbedingungen bewertet werden.
Wir klären mit Ihnen Türsystem, Winterrandbedingungen und die geeigneten Bewertungsgrößen für Ihr Projekt.