Luftführung und Rückströmung
Auslasspositionen, Luftverteilung und Rückluftführung auf ihre Wirkung in der Prozesszone untersuchen.
Filter und Luftmenge beschreiben noch nicht, wie sich die Luft an einem konkreten Arbeitsplatz bewegt. Maschinen, Leuchten, Personen und thermische Lasten verändern die Strömung zwischen Zuluft und Rückluft. Mit einer CFD-Simulation untersuchen wir diese Wechselwirkungen und vergleichen, wie Auslässe, Einbauten und Betriebszustände die Luftführung in der Prozessumgebung beeinflussen. Das Schutzziel und die relevanten Bewertungsgrößen legen wir gemeinsam mit der Planung und dem Betreiber fest.
Wir betrachten den Weg der Luft vom Filterauslass bis zur Rückluftöffnung. Besonders wichtig sind Abschattungen hinter Anlagen, Verwirbelungen an Kanten und thermisch angetriebene Aufwärtsströmungen. So lässt sich erkennen, ob belastete Luft in empfindliche Bereiche zurückgetragen werden kann und welche geometrischen oder lüftungstechnischen Änderungen sinnvoll sind.
Auslasspositionen, Luftverteilung und Rückluftführung auf ihre Wirkung in der Prozesszone untersuchen.
Definierte Quellen und Freisetzungsszenarien abbilden. Partikelgröße, Bewegung und relevante Transportmechanismen passend zur Fragestellung festlegen.
Den Einfluss von Maschinen, Wärmequellen, Schutzvorrichtungen und Personenpositionen auf die umgebende Strömung vergleichen.
Grundströmung bei der festgelegten Anlagen- und Lüftungskonfiguration bewerten.
Betriebene Geräte, Wärmefreisetzung und repräsentative Personenpositionen berücksichtigen.
Geänderte Einbauten, Transfers oder zeitabhängige Störungen als gesonderte Szenarien untersuchen.
Eine belastbare Auswertung beginnt mit einer klar abgegrenzten Frage. Wir stimmen Modellumfang, Quellen und Ergebnisgrößen vor der Berechnung ab.
Prozesszone, Schutzziel und kritische Betriebszustände definieren
Geometrie, Auslässe, Luftmengen und Wärmequellen modellieren
Strömungsfelder und bei Bedarf Partikel- oder Stofftransport auswerten
Varianten vergleichen und die Ergebnisse mit Messungen oder Visualisierungen einordnen
Für die erste Einordnung genügen die vorhandenen Planungsunterlagen. Fehlende Randbedingungen und notwendige Vereinfachungen stimmen wir mit Ihnen ab.
Besonders bei komplexen Anlagen, empfindlichen Prozesszonen, geänderten Einbauten oder unklaren Strömungswegen. Die Untersuchung kann sowohl eine Neuplanung als auch die Ursachenanalyse in einer bestehenden Anlage unterstützen.
Ja. Wir können unter anderem untersuchen, wie die vorgesehene Strömungsrichtung durch Einbauten, thermische Lasten und Rückluftöffnungen beeinflusst wird. Die Anforderungen an den jeweiligen Prozess werden vorab festgelegt.
Die Simulation liefert eine Planungs- und Analysegrundlage. Klassifizierung, Qualifizierung und erforderliche Prüfungen am realen Reinraum bleiben eigenständige Aufgaben. Die Ergebnisse können helfen, Varianten und Messstellen gezielt auszuwählen.
Ja. Vorhandene Pläne, Betriebsdaten und Messungen bilden die Ausgangsbasis. Wir vergleichen den untersuchten Ist-Zustand mit abgestimmten Verbesserungsvarianten.
Senden Sie uns ein Layout und eine kurze Beschreibung des Prozesses. Wir klären, welche Betriebsfälle und Ergebnisgrößen für Ihre Entscheidung relevant sind.