Personenschleusen
Türbewegungen und ausgewählte Personenpositionen beziehungsweise Bewegungsabläufe in definierten Nutzungsszenarien betrachten.
Eine Druckdifferenz bei geschlossenen Türen beschreibt nur einen Teil des Betriebs. Beim Öffnen einer Tür entstehen neue Strömungswege. Temperaturunterschiede, die Bewegung des Türblatts sowie Personen und Transportwagen können den Luftaustausch zusätzlich beeinflussen. Wir untersuchen diese Übergänge mit zeitabhängigen Strömungssimulationen und vergleichen Schleusengeometrie, Luftführung und Nutzungsabläufe auf Grundlage des jeweiligen Schutzziels.
Produktschutz und die Begrenzung einer Stoffausbreitung können unterschiedliche Anforderungen an die Strömungsrichtung stellen. Deshalb stimmen wir die geschützten Bereiche und das Druckkonzept zuerst ab. Anschließend betrachten wir definierte Türzustände, Transfers und gegebenenfalls thermisch bedingte Gegenströmungen. Eine pauschale Strömungsrichtung für alle Schleusen gibt es nicht.
Türbewegungen und ausgewählte Personenpositionen beziehungsweise Bewegungsabläufe in definierten Nutzungsszenarien betrachten.
Den Einfluss von Wagen, Behältern und abgestellten Gütern auf freie Querschnitte, Luftwege und Spülwirkung bewerten.
Stofftransport zwischen den Bereichen sowie den zeitlichen Verlauf einer vereinbarten Auswertegröße innerhalb der Schleuse untersuchen.
Grundzustand mit den vorgesehenen Luftmengen, Überströmwegen und Druckrandbedingungen betrachten.
Einseitige Öffnungen mit festgelegter Dauer, Temperaturdifferenz und gegebenenfalls bewegtem Türblatt untersuchen.
Den abgestimmten Transferablauf und die anschließende Entwicklung der Strömung oder Stoffkonzentration auswerten.
Wir übersetzen den realen Nutzungsablauf in klar beschriebene Rechenfälle. Damit wird sichtbar, welche Annahmen ein Ergebnis bestimmen.
Bereiche, Schutzrichtung und Nutzungsablauf gemeinsam festlegen
Türen, Leckagen, Luftmengen und thermische Randbedingungen erfassen
Relevante Öffnungs- und Transferszenarien zeitabhängig berechnen
Luftübertrag, Spülwirkung und Varianten anhand vereinbarter Kriterien vergleichen
Für die erste Einordnung genügen die vorhandenen Planungsunterlagen. Fehlende Randbedingungen und notwendige Vereinfachungen stimmen wir mit Ihnen ab.
Bei einer Türöffnung ändern sich die wirksamen Querschnitte und Strömungswege. Zusätzlich können Temperaturunterschiede und Bewegungen den Luftaustausch beeinflussen. Deshalb werden geschlossener Zustand und Nutzung als getrennte Betriebsfälle betrachtet.
Ja. Je nach Untersuchungsziel bilden wir Geometrien in repräsentativen Positionen oder als zeitabhängige Bewegung ab. Der notwendige Detailgrad wird vorab mit Ihnen abgestimmt.
Wir können den zeitlichen Verlauf einer definierten Stoffkonzentration oder einer anderen vereinbarten Kenngröße berechnen. Daraus lassen sich Varianten vergleichen. Die betrieblich zulässige Zeit wird anhand der projektspezifischen Anforderungen und gegebenenfalls realer Prüfungen festgelegt.
Die Zielrichtung kann sich unterscheiden. Deshalb werden Schutzbereiche, mögliche Quellen und die gewünschte Begrenzung eines Luft- oder Stoffübertrags vor der Modellierung gemeinsam definiert.
Ein Schleusenlayout und die Beschreibung des geplanten Ablaufs genügen für die erste Einordnung. Wir grenzen die relevanten Betriebsfälle mit Ihnen ein.