Warehouses · Logistik · Hallenklima

Warehouse-Simulation für Luftverteilung und Klima in Logistikhallen

ThemaThemensymbol Warehouse-Simulation

Die mittlere Hallentemperatur beschreibt keinen einzelnen Arbeitsplatz

Hohe Hallen, dicht belegte Regale und häufig geöffnete Tore erzeugen sehr unterschiedliche Bedingungen innerhalb eines Warehouses. Wärme kann sich unter dem Dach sammeln, während Kommissionierbereiche kühl bleiben oder Zugluft entsteht. Wir untersuchen die räumliche Verteilung von Luftgeschwindigkeit und Temperatur und vergleichen Heiz-, Kühl- und Lüftungskonzepte für die tatsächlich genutzten Zonen.

Schnitt durch eine Logistikhalle mit Hochregalen, Zuluft, Aufenthaltszone und geöffneter Torzone
Prinzipdarstellung von Luftwegen und Temperaturschichtung in einer Logistikhalle. Die Farbflächen zeigen ein konzeptionelles Muster und keine berechneten Temperaturwerte.Darstellung zum Vergrößern öffnen

Die Luft muss zwischen Lagergut und Arbeitsbereiche gelangen

Regale und Lagergüter verändern die freien Strömungswege. Toröffnungen koppeln das Hallenklima an Wind und Außentemperatur. Im Modell berücksichtigen wir die für Ihre Fragestellung relevanten Hindernisse, Wärmequellen und Betriebszustände. Damit lässt sich erkennen, ob die Luftverteilung zur Nutzung passt und an welchen Stellen sich ein Variantenvergleich lohnt.

Was wir für Ihre Planung untersuchen

01

Temperaturschichtung

Unterschiede zwischen Dachraum, Lagerhöhen und Aufenthaltsbereichen untersuchen. Varianten zur Luftverteilung und Durchmischung vergleichen.

02

Tore und Verladezonen

Den Einfluss ausgewählter Torzustände, Außentemperaturen und Windbedingungen auf Luftaustausch und angrenzende Arbeitsplätze bewerten.

03

Regalgassen und Belegung

Luftwege zwischen Regalen, unterschiedlichen Belegungszuständen und technischen Einbauten sichtbar machen.

Nutzung und Wetter als getrennte Betriebsfälle betrachten

Winterbetrieb

Wärmeverteilung, Schichtung und mögliche Zugluft in den genutzten Hallenzonen bewerten.

Sommerbetrieb

Solare und betriebliche Wärmelasten sowie die Wirkung der vorgesehenen Kühl- und Lüftungsstrategie vergleichen.

Tor- und Belegungsvarianten

Definierte Öffnungszustände und Regalbelegungen auf ihren Einfluss auf Strömungswege und Arbeitsbereiche untersuchen.

Vom Hallenmodell zum passenden Betriebskonzept

Wir stimmen ab, welche Lager- und Arbeitsbereiche für Ihre Entscheidung maßgeblich sind. So wird der Modellumfang auf die tatsächliche Nutzung ausgerichtet.

  1. 01

    Hallenbereiche, Nutzung, Lagerbelegung und Bewertungsziele festlegen

  2. 02

    Regale, Tore, Auslässe und wesentliche Wärmequellen modellieren

  3. 03

    Ausgewählte Wetter-, Belegungs- und Betriebszustände berechnen

  4. 04

    Luftverteilung, Temperaturen und Konzeptvarianten vergleichend bewerten

Eine nachvollziehbare Grundlage für Ihre Entscheidung

Luftgeschwindigkeiten in Arbeitsbereichen und Regalgassen Temperaturverteilung über Hallenfläche und Höhe Vergleich von Tor-, Auslass- und Betriebsvarianten Empfehlungen für Hallenklima und weiterführende Energiebetrachtungen

Welche Unterlagen brauchen wir?

Für die erste Einordnung genügen die vorhandenen Planungsunterlagen. Fehlende Randbedingungen und notwendige Vereinfachungen stimmen wir mit Ihnen ab.

  • Hallengrundriss, Schnitte, Dachaufbau und Toranordnung
  • Regalgeometrie, Lagerhöhen und repräsentative Belegungszustände
  • Heiz-, Kühl- und Lüftungsdaten sowie relevante interne Wärmelasten
  • Torabläufe, Arbeitsbereiche und gewünschte klimatische Zielgrößen

Häufige Fragen zur Warehouse-Simulation

Müssen alle gelagerten Artikel einzeln modelliert werden?

In der Regel wird die Lagerbelegung passend zur Untersuchungsfrage vereinfacht. Maßgeblich sind die freien Querschnitte und die relevanten Strömungswiderstände. Repräsentative Belegungsvarianten werden vorab mit Ihnen festgelegt.

Können Deckenventilatoren oder veränderte Luftauslässe verglichen werden?

Ja. Wir können geeignete Varianten der Luftverteilung und Durchmischung anhand bereitgestellter Gerätedaten untersuchen. Verglichen werden dabei sowohl die Wirkung in den genutzten Zonen als auch mögliche unerwünschte Luftbewegungen.

Sind temperaturgeführte Lager ein eigenes Untersuchungsthema?

Ja. Wenn definierte Lagerbedingungen maßgeblich sind, werden die Zielgrößen, zulässigen Betriebszustände und relevanten Höhen gesondert festgelegt. Für eine spätere Temperaturmessung kann die Simulation Hinweise auf kritische Bereiche geben.

Lässt sich daraus der jährliche Energiebedarf ableiten?

Ein einzelner CFD-Betriebsfall beschreibt die räumlichen Bedingungen zu festgelegten Randbedingungen. Für Jahresenergie und wechselnde Wetter- oder Betriebsabläufe kann eine ergänzende dynamische Gebäudesimulation sinnvoll sein. Beide Betrachtungen lassen sich aufeinander abstimmen.

Die entscheidenden Hallenzonen gemeinsam festlegen

Mit einem Hallenplan, Angaben zur Lagerung und einer kurzen Beschreibung des Betriebs können wir den passenden Untersuchungsumfang eingrenzen.

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